Caritas-Ambulante Hilfen zur Erziehung - Neuigkeiten

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Unsere ambulanten Erziehungshilfen

Rund und gesund

Ferienaktion der Caritas-Erziehungshilfe

Kartoffelaktion
Kartoffelaktion

"Kartoffel, Kunst und Klönschnack" hieß eine von vielen Aktionen der Caritas-Erziehungshilfe in den Weihnachtsferien. Mitarbeiter und Kinder trafen sich im Caritas-Zentrum, haben aus Kartoffeln Vorlagen geschnitzt und damit Papier bedruckt. Außerdem haben die Beteiligten aus dem köstlichen Gemüse gemeinsam ein köstliches Mahl gezaubert und in gemütlicher runde verspeist.iederholen werden.

Leben im Kokon

Wohngemeinschaft für psychisch kranke Mütter

Kokon
Leben im Kokon - Wohngemeinschaft für psychisch kranke Mütter

Spielzeug auf dem Boden, eine Kuscheldecke auf dem Sofa und ein Kindersitz am Küchentisch: Hier lebt eine besondere Familie: zwei Mütter, eine mit einer kleinen Tochter, eine andere mit einem Sohn. Beide Mütter haben psychische Probleme. Sie leiden am Borderline-Syndrom, brauchen Hilfe - insbesondere bei der Erziehung ihrer Kinder  und wohnen deshalb gemeinsam mit ihnen im Kokon.
Kokon ist ein Wohnprojekt der Caritas-Erziehungshilfe und der Bremer Werkgemeinschaft. Hier finden betreutes Wohnen psychisch erkrankter Eltern und sozialpädagogische Erziehungshilfe unter einem Dach statt. Die Mütter können ihre psychiatrische Behandlung fortsetzen und werden gleichzeitig zwei bis dreimal in der Woche durch die Bremer Werkgemeinschaft und die Caritas Erziehungshilfe unterstützt. Brigitte Kreiner von der Caritas-Erziehungshilfe und Heike Haarannen von der Bremer Werkgemeinschaft stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Ansonsten aber ist Kokon eine normale WG mit allem was dazu gehört: Da gerät man schon mal aneinander, wenn es um den Abwasch geht, aber man rauft sich auch wieder zusammen und lernt voneinander. Jede Frau hat ihren ganz eigenen Tagesrhythmus: Geht einkaufen und plant ihre Freizeit selbst. Damit es gar nicht erst zu Missverständnissen kommt, gibt es einmal in der Woche eine WG-Besprechung. Dann kommt alles auf den Tisch, was über die Woche in das gemeinsame WG-Buch geschrieben wurde.
Mit der Zeit ist so eine besondere WG entstanden, in der alle ihren Platz gefunden haben: Die zwei Mütter und ihre Kinder, aber auch die Betreuerinnen gehören dazu, ebenso wie die Väter der Kinder oder Freunde der Bewohnerinnen. Doch aller Anfang ist schwer. Anfangs war das Zusammenwohnen der zwei Frauen gar nicht so einfach, erzählt die jüngere der beiden. "Eigentlich bin ich nur eingezogen unter der Bedingung, dass die "Andere" auszieht", sagt sie schmunzelnd. Doch die "Andere" ist mittlerweile eine Freundin geworden, eben auch eine Mutter und eine junge Frau mit ähnlichen Problemen. Und mittlerweile ist es selbstverständlich, dass die zwei sich bei der Betreuung der Kinder helfen.
Trotz des Zusammenlebens gibt es im Kokon auch genug Raum und Zeit für jeden Einzelnen. Hier findet man die Ruhe und Zeit, um mit sich selbst ins Reine zu kommen und sich so auf ein Leben mit seinem Kind vorzubereiten. Wie viel Zeit man dafür benötigt, ist nicht festgeschrieben. "Einige Frauen haben hier schon über zwei Jahre gewohnt. Für andere ist es nicht das Richtige und sie ziehen nach ein paar Monaten wieder aus. Das ist ja auch das Tolle an Kokon, hier wird ein geschützter und sicherer Raum gegeben für die Zeit, die eben benötigt wird&ldquo, sagt Brigitte Kreiner.
Besonders ist Kokon aber vor allem, weil die Kombination von psychischer Betreuung und Erziehungshilfe so einzigartig ist. "Psychisch erkrankte Eltern und ihre Kinder finden hier ein zu Hause, einen Schutzraum, um sich zu entfalten oder auch um eine Zeit der Entscheidungsfindung zu meistern, sagt Heike Haarannen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge werden sie bald die Mutter und ihre kleine Tochter verabschieden. Sie hat sich entschieden, mit ihrer Tochter und ihrem Freund zusammenzuziehen und ohne Betreuung zu leben. Aber dank der Zeit, die sie im Kokon gewohnt hat, geht sie mit neuem Mut, gestärkt und voll Zuversicht, dass sie es packen wird. 

Autorin: Felicitas Kruke, ehrenamtliche Caritas-Reporterin

Wir wuppen das

Ferienaktion auf Gelände des Waller Umwelt Pädagogik Projekts (WUPP)

Wupp 2011
Ferienaktion der AHzE

20 Kinder, Eltern und Pädagogen vergnügten sich 3 Stunden lang - zunächst bei Sonnenschein und später leider auch bei Regen auf dem wilden Gelände im Waller Kleingartengebiet. Weder Rutsche noch Schaukel oder Sandkasten sind hier zu finden, dafür aber jede Menge Stöcke, Steine, Wasser, Matsch und Obstbäume. All dies lädt ein zum Ernten, Buddeln, Bauen und Klettern. Die Kollegin des WUPP setzte mit den Kindern einen Hefeteig für das später über dem selbst zusammengetragenen und entfachten Lagerfeuer gebackenen Stockbrotes an und ließ die Kinder zur Hühnerbegegnung in das Federviehgehege eines Anrainers. Der Regen störte die Kinder nicht. Sie waren so beschäftigt, dass sie das Wetter völlig ignorierten. Am Ende der Ferienaktion wurden sie glücklich, müde und matschig an ihre Eltern übergeben. Eine mehr als gelungene Aktion, die wir in den nächsten Ferien definitiv wiederholen werden.

Wasser: Marsch!

Caritas lädt Wettbewerbssieger ins Schwimmbad ein

Einsatz muss belohnt werden. Und weil 9 Kinder so schöne Bilder für den Caritas-Erziehungshilfe-Familienkalender im kommenden Jahr gemalt haben, haben wir sie ins Schwimmbad eingeladen. Mit dabei waren neun Kindern und drei Betreuerinnen.
Am Bahnhof in Rothenburg wurden sie zunächst noch mit einigen Regentropfen empfangen, später ließ sich jedoch die Sonne noch blicken und der Außenbereich des Schwimmbades wurde von allen Kindern ausgiebig erobert und beplanscht.
Die anfängliche Scheu vor den Wassermassen, insbesondere von den Jüngeren, war schnell überwunden und alle waren rund herum mit dem Ausflug zufrieden. Die einzige offene Frage war am Ende: Wann fahren wir hier wieder hin?


Sommer ist, was wir daraus machen ...

Elf Kinder und Jugendliche der Caritas-Erziehungshilfe zelten in Rotenburg

Zeltlager 2011
Zeltlager 2011

Radfahren, im Bullensee schwimmen und im Wald toben. Die ersten Tage des Zeltlagers waren sensationell. Dass die Leistung von Petrus in der zweiten Wochenhälfte - sagen wir mal - nachließ, hat die elf Kinder und Jugendlichen sowie die drei Betreuer nicht gestört. Die Kids waren bei der Abschlussgala des Zirkus' Wanjanini und haben Kontakt aufgebaut zu Bewohnern des Hartmannshofes, zu dem das Zeltlager-Gelände gehört. Es handelt sich um einen stillgelegten Bauernhof, der von Menschen mit Behinderung bewirtschaftet wird. Die 9- bis 13-jährigen Zeltlager-Teilnehmer halfen, die Pferde zu pflegen, nutzen die Musikinstrumente der Hermannshof-Bewohner - vom Keyboard bis zum Schlagzeug und das Kettcar in der Scheune. "Nach einer kurzen distanzierten Phase hat man gemerkt: Da ist doch eine gewissen Neugier und die haben sich mit den geistig und körperlich behinderten Menschen gut unterhalten", sagt Betreuer Jens Jürgenbering. Die Nachtwanderung ist leider ins Wasser gefallen und in einer Nacht sind zwei der Kinder ganz schön nass geworden, weil die Zelte nicht dicht waren. Aber das leckere gemeinsam gekochte Abendessen und die unvergesslichen Erlebnisse haben das sicher wieder wettgemacht.

Trauma überwunden

Das Team der Caritas Bremen beim MahlZeit Cup

MahlZeit Cup 2011
MahlZeit Cup 2011

"Beim letzten Mal in der Halle hat das Team der Caritas Bremen 40:3 verloren. Diesmal hat es besser geklappt. Wir haben von drei Spielen eines gewonnen und zwei verloren", sagt Gisbert Müller von der Caritas-Erziehungshilfe. Dabei war die Mannschaft beim MahlZeit Cup 2011 gerade mal so besetzt, dass sie ein vollständiges Team stellen konnte. Andere Teilnehmer hatten mehrere Spieler auf der Ersatzbank. Sie konnten sich zwischendurch erholen - aber Kondition war für "unsere" natürlich Männer überhaupt kein Thema. Gespielt wurde auf dem Gelände des TuS Schwachhausen jeweils auf einem halben Fußballfeld und 15 Minuten. "Es hat richtig Spaß gemacht", so Gisbert Müller. Und das ganze diente auch noch einem guten Zweck: vom Erlös des Startgelds werden warme Mahlzeiten für Kinder aus benachteiligten Familien finanziert.

Jung trifft Alt

Die Mischung macht's

Jung trifft Alt
Jung trifft Alt

"Jung trifft Alt" unter diesem Motto fand am vergangenen Freitag zum zweiten Mal ein Treffen von Bewohnern des Altenzentrums St. Michael und Kindern der Caritas-Erziehungshilfe statt. Im Garten von St. Michael wurde so eine Olympiade der besonderen Art möglich. Je zwei Bewohner/innen und zwei Kinder bildeten dabei ein Team, um dann gemeinsam sechs verschiedene Stationen zu meistern. Ob Federballspielen mit Luftballon und Fliegenklatsche, Wassertransport in Gummistiefeln oder Kaffee mahlen mit der Hand. Für die Älteren wurden beim Kaffeewettmahlen Erinnerungen an früher wach: "Das kann ich so gut, weil ich das doch früher täglich gemacht habe", sagte Gerda Sadowski lachend mit der Kaffeemühle in der Hand.
Schnell zeigte sich, dass sich hier Alt und Jung gut ergänzen, obwohl sich die Teilnehmer der Olympiade vorher gar nicht kannten. Da wurden die Kleinen eifrig von den Älteren angefeuert und so manch ältere Dame hatte schnell ihren persönlichen Rollstuhl-Schieber unter den Kindern gefunden. "Das haben wir erst nicht gedacht, dass es so viel Spaß macht mit den älteren Leuten" sagten einige von den Kindern. Aber auch den BewohnerInnen von St. Michael tat die jugendliche Unterstützung sichtlich gut.
"Für die Kinder und die Älteren ist es ein echter Zugewinn, denn sie können sich ganz einfach unterstützen, sagt auch Sandra Niemann, Sozialpädagogin der Caritas- Erziehungshilfe. Damit hat sie eindeutig Recht, denn während die Alten Ruhe bewahren und Gelassenheit ausstrahlten, brachten die Kinder ihre Leichtigkeit und ihr jugendliches Temperament mit. Jung und Alt - die Mischung machts!

Autorin: Felicitas Kruke, ehrenamtliche Caritas-Reporterin

Kleine Künstler

Ferienaktion der Caritas-Erziehungshilfe

Bild Mitarbeiterraum
9-13-jährige haben das Bild für den Mitarbeiterraum gestaltet

Wie in allen Ferien gestalten die KollegenInnen der AHzE Ferienangebote für die betreuten Kinder, Jugendlichen und Familien. Gestern trafen sich kleine und große Künstler im Alter von 9 bis13 Jahren im Caritas-Zentrum. Mit ihren Werken gingen die Kinder und Jugendlichen glücklich nach Hause. Und eines der vielen Kunstwerke ist für Interessierte auch zu bestaunen: Im Mitarbeiterraum im Caritas-Zentrum.

Unentschieden für Werder -

aber ein ganzer Erfolg für die Familien der Caritas-Erziehungshilfe

Werder
Erziehungshilfe bei Werder

Das Wetter präsentierte sich siegessicher - bei sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel machten sich nicht nur zehntausende alteingesessene Werderfans auf den Weg zum Stadion, sondern auch viele Jugendliche und Kinder der ambulanten Erziehungshilfe der Caritas. Circa 50 Jugendliche und Kinder, Eltern und Sozialpädagogen hat Jens Halbeck von der Caritas-Erziehungshilfe zusammen getrommelt, um gemeinsam das Bundesligaspiel Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart anzuschauen. Die Erziehungshilfe ist 100 Prozent Werder-Partner, wurde eingeladen und erhielt 50 Freikarten.
Voll Vorfreude und natürlich mit Werderschal und Trikot ausgestattet, ging es dann auf ins Stadion. Auf den Plätzen angekommen, herrschte bereits eine super Stimmung. Und spätestens als kurz vor dem Spiel das Werderlied angestimmt wurde, waren dann alle dem Werder-Rausch erlegen: Denn so ein ganzes Stadion in grün-weiß getaucht und tausende hüpfende, singende Menschen lösen wohl bei jedem pure Begeisterung aus.
Dass es für viele der Jugendlichen der erste Besuch im Weserstadion war, davon war nichts zu merken - fachmännisch wurde kommentiert und bis zum Schluss mitgefiebert. 1:1 stand es dann zum Schluss. Und auch wenn das Spiel für Werder hätte weitaus besser ausgehen können und so manch einer am Rande der Verzweiflung stand, als der Ball wieder einmal nur knapp das Tor verfehlte, war am Ende in jedem Fall eines ein voller Erfolg: ein einzigartiges Gemeinschaftsgefühl, das die kleinen und die großen Werderfans vereint hat.

Autorin: Felicitas Kruke, ehrenamtliche Mitarbeiterin